Bartholomä

Ehrenamtliche Hilfe

  • Rathaus: 07173/9782030 (von 9 bis 11 Uhr)
  • Evangelische Kirchengemeinde: 07173-7812 (Pfarrer Tino Hilsenbeck)
  • Katholische Kirchengemeinde: 07173-7400 (Pfarrer Bernhard Weiss)

Auch in Bartholomä hat das Coronavirus das Leben verändert. Bürgermeister Thomas Kuhn hat seine Mitbürger/innen gebeten, um diese Ausbreitung bestmöglichst zu unterbinden, soziale Kontakte deutlich zu reduzieren. Konkret bedeutet dies, nur noch in wichtigen Angelegenheiten – bei notwendigen Arztbesuchen etwa, beim Einkaufen oder um zur Arbeit zu gehen – das eigene Haus zu verlassen. Das erfordert aber auf der anderen Seite gegenseitige Hilfe.


Außergewöhnliche Aktion von Bürgermeister Thomas Kuhn in einer außergewöhnlichen Zeit: „Wir bleiben zuhause“.

Thomas Kuhn: „In Bartholomä tragen jetzt in dieser Krisenzeit die dörflichen und nachbarlichen guten Strukturen. Die Bürger helfen sich gegenseitig. Unsere Einzelhändler im Dorf haben aktuell ihr seit Jahren bestehendes Angebot, unsere Bürgerinnen und Bürger bei Bedarf gerne zu beliefern, erneuert.“ Damit aber alle Bürger/innen unterstützt werden, damit möglichst alle in einem guten Kontakt – telefonisch oder über social media – stehen, wollen beide Kirchengemeinden und die Gemeinde Bartholomä über das Projekt von „miteinander-füreinander in Bartholomä“ die bestehenden Hilfsangebote und bestehende Strukturen stärken und bei Bedarf unterstützen.

Einige haben sich schon gemeldet, wo sie helfen können. Hilfe benötigen in erster Linie Menschen, für die auf Grund ihres Alters oder wegen Vorerkrankungen ein besonderes Ansteckungsrisiko besteht und die deswegen das Haus nicht verlassen. Personen die vorsorglich oder freiwillig in häuslicher Isolation stehen und die auf Unterstützung angewiesen sind.

Die bestehende Hilfsbereitschaft in der Bevölkerung ist ein starkes Zeichen der Solidarität in dieser außergewöhnlichen Zeit. Diese Hilfsbereitschaft will man flankierend bedarfsgerecht begleiten, um alle im Dorf zu erreichen. „Miteinander-füreinander in Bartholomä“, das seit zehn Jahren bestehende Sozialprojekt der gegenseitigen Hilfe, hat daher aufgerufen, dass sich Menschen melden, die sich gesundheitlich dazu in der Lage fühlen, nicht zur Risikogruppe gehören und sich jung und voller Tatendrang fühlen.

Hilfe ist zum Beispiel in folgenden Bereichen bei Bedarf gefordert: Erledigungen von Einkäufen des täglichen Bedarfs; wichtige Schriftstücke zur Post/Amt bringen; Arzneimittel bei der Apotheke abholen; telefonisch Kontakt halten „Geht es Ihnen heute gut?“

Bislang ist die Nachfrage bzw. der Bedarf an Hilfe noch nicht sehr groß. „Das liegt aber auch daran, dass viele Angehörige in der kleinen Gemeinde leben und direkt vor Ort Hilfe leisten können“, sagt Jessica Benz, die auf dem Rathaus täglich zwischen 9 und 11 Uhr unter der Telefonnummer 07173-9782030 Wünsche entgegennimmt. Per Mail ist sie unter jessica.benz@bartholomae.de erreichbar. Sie hat eine Liste, in der Menschen eingetragen sind, auf welche Art und Weise sie Hilfe anbieten können und zu welcher Zeit.

Selbstverständlich kann man sich auch bei den jeweiligen Pfarrämtern melden. Das ist genauso wichtig, denn manche ältere Menschen haben ganz einfach Redebedarf. Die Evangelische Kirchengemeinde (Pfarrer Tino Hilsenbeck) ist unter der Telefonnummer 07173-7812 zu erreichen. Die katholische Kirchengemeinde (Pfarrer Bernhard Weiss) kann man unter 07173-7400 oder per Mail unter stbartholomaeus.bartholomae@drs.de kontaktieren.

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